Zanderrute - Das musst Du vor dem Kauf unbedingt wissen

Zanderrute – Das musst Du vor dem Kauf unbedingt wissen

Was ist eigentlich die beste Zanderrute?

Eine Frage, die immer aktuell ist und wo viele Meinungen auseinandergehen. Die sozialen Netzwerke und die lokalen Angelgeschäfte bewerben mittlerweile unzählige Zanderruten.

Für dich als Kunden, ist das wundervoll. Du kannst die für dich am besten passende Zanderrute aussuchen. Andererseits, weißt Du irgendwann nicht mehr, was wirklich wichtig beim Kauf deiner neuen Rute zum Zanderangeln ist.

Deshalb möchten wir dir hier weiterhelfen und dir zeigen, auf was Du beim Kauf deiner neuen Zanderrute achten solltest. 

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Die folgenden Tipps werden dir dabei helfen, die richtige Zanderrute auszuwählen.

Zanderruten – Das musst Du vorweg wissen

Um eines vorweg zu nehmen, es gibt nicht die eine perfekte Zanderrute.

Für die Wahl deiner richtigen Zanderrute solltest Du dich nicht nur an der Eigenart des Zanders orientieren. Nach dem Motto:

“Der Zander hat einen festen knöchrigen Unterkiefer, da muss eine harte Rute her.” Das ist nur die halbe Wahrheit!

Zanderrute
Eine Zanderrute muss nicht immer hart sein. Ganz im Gegenteil, Du musst wissen, wie Du diese Rute für dich einsetzen möchtest.

Entscheidend ist vielmehr, mit welcher Angeltechnik Du einen Zander fangen möchtest.

Hast Du dir diese Frage beantwortet, kannst Du dir eine für dich passende Zanderrute auswählen.

Du wirst auch mit unterschiedlichen Zanderruten deine Zander fangen. Wichtig ist halt für dich zu erkennen, wann eine harte Zanderrute und wann eine weiche Zanderrute zu wählen ist. 

Wir gehen jetzt mal auf einige unterschiedlichen Zanderruten und deren Eigenschaften detaillierter ein.

Wann solltest Du harte Zanderruten angeln?

Harte Rute? Was ist damit gemeint?

Eine harte Zanderrute zeichnet eine “knüppelharte” und steife Aktion aus. Das bedeutet, es ist sehr schwierig die komplette Zanderrute ihrer Länge nach zum Durchbiegen zu bekommen. Eine harte Zanderrute hat zusätzlich meist ein sehr steifes Spitzenteil.

Diese harten Zanderruten Modelle eignen sich perfekt, um mit dem Gummifisch am Bleikopf auf Zander zu angeln.

Köderführung Zander Rute
Eine harte Zanderrute solltest Du zum Faulenzen und Jiggen mit dem Gummifisch am Bleikopf nutzen.

Die klassischen Zanderangel Methoden, wie das Faulenzen und das Jiggen können hier feinfühlig gefischt werden. Eine direkte Übertragung von der Rute zu deinem Gummifisch ist hier sichergestellt, auch auf weite Entfernungen.

Die Bisserkennung ist viel deutlicher zu spüren und deine Köderführung kannst Du sehr kontrolliert ausführen. Gerade, wenn Du größere Gummifische (ab 12 cm) verwendest, ist es ratsam eine harte Zanderrute einzusetzen. Die wichtigen Start- und Absinkphasen deines Gummifischs, kannst du mit diesen steifen Ruten Modellen viel besser durchführen.

Wann solltest Du weiche Zanderruten angeln?

Gehen wir nun mal auf die Vorteile und Eigenschaften einer weichen Zanderrute ein.

Eine weiche Zanderrute lässt sich sehr leicht der Länge nach durchbiegen. Die Aktion dieser Ruten ist weiterhin schnell. Das bedeutet die Rute “wabbelt” nicht nach bei einer schnelle, kräftigen Rutenbewegung. Trotzdem ist die Spitze bei solchen Zanderruten eher weich und gibt leicht nach.

Weiche Zanderrute
Eine weiche Zanderrute lässt sich leicht der Länge nach biegen. Sie gibt somit leichter nach, als eine harte Zanderrute.

Die weichen Zanderruten haben ihre Vorteile und Stärken, wenn Du z.B. mit dem Wobbler auf Zander angeln möchtest. Beim Zanderangeln mit dem Wobbler ist deine Köderführung eher monoton, da Du diesen einfach langsam einkurbelst.

Der Zander hängt sich beim Biss in den Köder rein. Hast du eine zu harte Rute, kann es passieren, dass der Zander nicht gut hängen bleibt und Du diesen im Drill verlierst.

Weiche Zanderruten geben hier ein bisschen mehr „Luft“ zum Einhängen des Zanders beim Biss. Somit verlierst Du weniger Fische im Drill.

Zander Wobbler Rute
Nutze eine weiche Zanderrute, wenn Du Zander mit Wobbler fangen möchtest.

Bei weiteren Raubfischmontagen, wie z.B. der Drop-Shot-Montage, zeigt eine weiche Zanderrute auch ihre Vorteile. Du kannst deine Montage viel feinfühliger über den Grund zupfen und hast eine viel intensivere und genauere Köderführung bei der Du genau spürst, was dein Köder Unterwasser macht.

Kleine Gummifische, so um die 8 cm, lassen sich mit einer weichen Rute auch viel besser führen. Zudem lädt sich deiner Zanderrute viel besser auf, wenn Du kleinere Gummifische auf weite Entfernungen bringen möchtest. Deine Wurfweiten erhöhen sich somit im Vergleich zu einer harten Zanderrute. 

Die Wahl deines Wurfgewichts    

Das Wurfgewicht. Eine wichtige Angabe, um mit der passenden Zanderrute aus dem Haus zu gehen.

Ein Indikator für die Wahl des Wurfgewichts ist dein Gewässer, an dem du angeln möchtest. Angelst du eher an einem flachen See, ist es nicht nötig einen 30 Gramm schweren Jigkopf aufzuziehen. Demnach reicht hier eine Zanderrute mit weniger Wurfgewicht vollkommen aus.

Angelst Du aber an einem Fluss, mit sehr viel Strömung, kann natürlich solch ein 30 Gramm Jigkopf durchaus sinnvoll sein. Hier solltest Du ruhig eine Zanderrute wählen, die ein höheres Wurfgewicht hat.

Wurfgewicht Zanderrute
Das Wurfgewicht deiner Zanderrute richtet sich nach dem Gewässer und den Stellen an denen Du angelst.

Zur Orientierung kannst Du dir aber merken, dass Du in Flüssen eher eine Zanderrute mit höherem Wurfgewicht verwenden solltest als zum Beispiel in einem Stillgewässer, wie einem See.

Mit einem Richtwert von ca. 30-70 Gramm im Fluss und im See von 20-40 Gramm, liegst Du meist im richtigen Bereich.

Letztlich musst Du aber immer wieder individuell ermitteln, ob du eher an Flüssen oder Seen angelst und wie strömungsreich und tief die Gewässer sind an denen Du auf Zander angelst.

Wichtig: Die perfekte Köderführung mit deiner Zanderrute

Du merkst, dass die Wahl deiner Zanderrute einen großen Anteil daran hat, wie kontrolliert Du deine Köderführung ausübst.

Achte daher darauf, dass Du immer für den entsprechenden Köder und deine Montage, immer die passende Zanderrute verwendest (entweder eine harte oder eine weiche Zanderrute). Deine Biss Verwertung und die Anzahl der Fische, die Du fangen wirst, wird sich dadurch enorm steigern. 

Eine Zanderrute mit einem längerem Handteil, gewährleistet dir zudem, dass Du beim Anhieb viel mehr Energie aufbringen kannst. Achte also darauf, dass Du den hinteren Teil deiner Zanderrute gut an deinen Unterarm anlegen kannst. Somit kannst Du bei einem Biss schneller reagieren und einen guten Anhieb setzen.

Länge Zanderrute
Nutze eine Zanderrute mit einem langen Handteil, das Du an deinen Unterarm anlegen kannst.

Stellt sich als nächstes die Frage, wie Du deine Zanderrute richtig am Wasser nutzt und wie Du deine Köderführung am besten sein sollte.

An dieser Stelle haben wir für dich ein Video mit einem super einfachen Trick erstellt, der dir dabei hilft deine Köderführung beim Zanderangeln mit dem Gummifisch sofort zu verbessern. Nimm dir die Zeit und schau es dir an, bevor Du das nächste mal ans Wasser gehst:
https://spartan-fishing.com/video-koederfuehrung-blog/

Zanderangeln Köderführung
Lerne, wie Du mit diesem simplen Trick, sofort deine Köderführung verbesserst

Allein durch das Befolgen der im Video aufgezeigten Hilfestellungen erhöhst Du deine Fangaussichten enorm.

Was noch wichtiger als deine Zanderrute ist…

Die Wahl deiner Rute ist natürlich ein wichtiger Faktor. Quasi das Handwerkszeug mit dem Du ans Wasser ziehst.

Es gibt aber noch viele weitere wichtige Faktoren, die dich zu einem erfolgreicheren Zanderangler mit dem Gummifisch werden lassen.

Beschäftige dich viel intensiver mit dem Verhalten des Zanders. Welche Standorte bevorzugt der Zander? Wie ist die richtige Köderführung? Welche Gummifischfarbe könnte die Richtige sein? Und so weiter und so fort.

Die Kombination aus dem passenden Angelzubehör und deinem Zanderwissen, lassen dich erst so richtig erfolgreich am Wasser sein.

zander angeln
Lerne, wie der Zander tickt und wie Du mit der richtigen Technik und Strategie erfolgreich am Wasser bist. Hier erhältst Du genau diese Strategien und Techniken.

Aus diesem Grund haben wir dir hier unten ein paar sehr detaillierte Hilfestellungen verlinkt, die dafür sorgen, dass Du genau dieses wichtige Zanderwissen schon bald besitzt.

In diesem Sinne hoffen wir sehr, dass dir dieser Beitrag über die Wahl deiner Zanderrute gefallen hat. Mit welcher Zanderrute angelst Du gerne und wie sehen die Erfolge bei dir momentan aus? Lass es uns gerne unten in den Kommentaren wissen Spartaner :).

Habe eine tolle Zeit am Wasser und ein dickes #AHUU

Weitere Hilfestellungen:

An dieser Stelle haben wir für dich die beliebtesten Produkte von Spartan-Fishing herausgesucht, die perfekt zu diesem Thema passen. Hiermit erhältst Du detaillierte Anleitungen, mit denen Du erfolgreicher deine Zander fangen wirst:

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Dieses Praxis-Handbuch hilft Dir dabei, den richtigen Gummifisch zu wählen, den Gummifisch zu führen und mehr Zander zu fangen. Hiermit erhältst Du klare Schritte, wie Du mit dem Gummifisch deine Zander fängst.
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Der Komplett-Ratgeber:
Dieses Buch ist die Grundlage für die besten Köder, erfolgreichsten Angelstellen und mehr Fänge beim Angeln auf Zander. Hiermit erhältst Du einen guten Überblick, was Du alles beachten musst, um mehr Zander zu fangen.
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